Ein poetischer geistlicher Impuls zur Jahreslosung 2026 verbindet Verletzung, Schuld und Zerstörung mit Gottes Zusage der Erneuerung – leise, eindringlich und hoffnungsvoll mitten in einer verletzten Welt.
Die Berichterstattung über die Massenproteste im Iran fokussiert sich im Westen meist auf wirtschaftliche Ursachen. Weniger Beachtung findet, dass sich der Widerstand auch gegen die religiöse Herrschaft und deren gesellschaftliche Zwänge richtet, kommentiert Markus Springer.
Die Reformbewegung "Wir sind Kirche" wertet Bischof Bätzings Verzicht auf eine zweite Amtszeit an der Spitze der Deutschen Bischofskonferenz als Signal der Schwächung von Aufarbeitung und Reformkurs der römisch-katholischen Kirche.
Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach fordert mehr Forschung und Aufklärung zur Frauengesundheit. Geschlechterspezifische Unterschiede müssten stärker in Ausbildung und Medizin verankert werden. Geplant sind neue Vorsorgeangebote für Mädchen und Frauen in den Wechseljahren.
Nur 23 Prozent der Deutschen halten es für angemessen, dass Mütter mit Kindern unter drei Jahren 30 Stunden oder mehr pro Woche arbeiten. Teilzeit ab 15 Stunden wird stärker akzeptiert. Vollzeit gilt im Durchschnitt erst ab Einschulung als akzeptabel.
Christian Kopp zeigt sich enttäuscht über die Entscheidung von Limburgs Bischof Georg Bätzing, im Februar nicht erneut für den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz zu kandidieren. Er würdigt dessen vermittelnde Rolle und Einsatz für Synodalität und Ökumene.
Der evangelische Landesbischof Christian Kopp besucht am 27. und 28. Januar das Flächendekanat Cham/Sulzbach-Rosenberg/Weiden. Geplant sind Gespräche mit Haupt- und Ehrenamtlichen sowie ein Gottesdienst in Weiden.
Die bayerische Sonntagsallianz hält das neue Ladenschlussgesetz für verfassungswidrig. Vor allem digitale Supermärkte mit Sonntagsöffnung gefährdeten den verfassungsrechtlichen Schutz des arbeitsfreien Sonntags, warnen Kirchen und Gewerkschaften.
95,5 Prozent der Grönländer:innen sind protestantisch – ein Erbe des Missionars Hans Egede, der im 18. Jahrhundert das Christentum einführte. Heute prägt die Kirche das soziale Leben, während der Glaube an Geister kulturell weiterhin präsent ist.
Unbekannte haben bei der Open-Air-Ausstellung "Pictures for the Human Rights" in Nürnberg zwei Banner gestohlen und ein weiteres schwer beschädigt. Oberbürgermeister König sieht auch mögliche rassistische Motive und verurteilt den Angriff auf die humanistische Botschaft der Ausstellung.
Bei ihrer Jahrespressekonferenz warnt die Diakonie Bayern vor Reformen zulasten HilfsbedĂĽrftiger. Ein funktionierender Sozialstaat sei entscheidend fĂĽr Vertrauen in die Demokratie. Schon jetzt mĂĽssten Beratungsangebote wegen knapper Kassen schlieĂźen.
Kurz vor der Kommunalwahl sprechen zwei Politiker aus dem Landkreis Landshut über ihren Glauben: Ruth Müller (SPD) und Florian Hölzl (CSU) erzählen, wie christliche Werte ihr politisches Handeln prägen – parteiübergreifend und konfessionsverschieden.
Ein Jahr nach dem Messerangriff auf eine Kita gedenkt Aschaffenburg der beiden Todesopfer. In der Christuskirche findet eine öffentliche Gedenkfeier statt, begleitet von Sicherheitsvorkehrungen. Wie hat sich die Stadt seit jenem Tag verändert?
Angesichts neuer Zolldrohungen von US-Präsident Trump fordert die Wirtschaftsweise Monika Schnitzer eine klare Haltung Europas. Souveränität habe ihren Preis. Die deutsche Stahlindustrie warnt derweil vor massiven Folgen für Wirtschaft und Lieferketten.
In einem Rap-Video hat der Grüne-Jugend-Chef Bobga den bayerischen Ministerpräsidenten Söder indirekt als "Hurensohn" beleidigt. Damit sorgt er für Empörung - und für eine Debatte über Umgangsformen in der Demokratie.
Ob Ampel überqueren oder politische Krise: Deutschlands Null-Fehler-Kultur lähmt Alltag und Demokratie. Fehler werden geleugnet, Sündenböcke gesucht – statt daraus zu lernen, bleibt das Land oft stehen.
Sind Notaufnahmen der ideale Ort, um über die Herkunft und Zukunft des Menschen nachzudenken? Unser Kolumnist Ralf Frisch konnte jedenfalls nicht anders – und schildert einen ungewöhnlichen Abend zwischen Krankenbett, Smartphone und Urzeitvisionen.