Kitzingen (epd). Der 5. Ökumenische Schwanberg-Pilgertag am 27. September steht unter dem Motto "Kopfüber in die Hoffnung". Hoffnung könne Rückenwind bekommen durch Menschen, Situationen und Worte, teilte das evangelische Dekanat Kitzingen am Donnerstag mit. Gemeinsam pilgere man aus verschiedenen Richtungen kommend und auf unterschiedlichen Wegen zu Fuß, mit dem Rad, Rollstuhl oder Kinderwagen hinauf auf den Schwanberg zum gemeinsamen Gottesdienst, der um 16 Uhr im Schlosspark beginnt.
"Grüß Gott", "Ade" oder "Adieu" – uralte Segensworte begleiten uns bis heute. In einer Welt, die alles kontrollierbar macht, wächst die Sehnsucht nach Segen: eine Kraft, die von außen kommt, uns trägt und das Leben überraschend und lebendig macht.
Unterföhring, Amsterdam (epd). Der Weg für eine Übernahme des deutschen Medienkonzerns ProSiebenSat.1 durch die italienische Holding Media For Europe (MFE) ist frei: Der tschechische Großaktionär PPF steigt aus. Die Aktien in Form von 15,68 Prozent des ausstehenden Grundkapitals an ProSiebenSat.1 werden MFE angeboten, wie das in Amsterdam registrierte Unternehmen am Mittwochabend mitteilte. Die verbleibenden Finanzinstrumente in ProSiebenSat.1 werden demnach abgewickelt.
München (epd). Zum Antikriegstag am 1. September (Montag) rufen Gewerkschaften und Friedensinitiativen in Bayern zu Demonstrationen und Kundgebungen auf. Der Antikriegstag stehe in diesem Jahr unter dem Motto "Gegen Rüstungswahn, Wehrpflicht und Sozialabbau - Für Frieden und Internationale Solidarität", teilte das Friedensnetzwerk und Verdi Bayern mit. In München beginnt um 17 Uhr eine Kundgebung am Karlsplatz/Stachus. Als Redner ist unter anderem der Friedensaktivist Jürgen Grässlin angekündigt.
Nach Vorwürfen aus Mexiko wegen kultureller Aneignung will Adidas den Dialog mit indigenen Gemeinschaften suchen. Anthropologe Mirco Göpfert sieht Chancen für eine faire Zusammenarbeit – und fordert Respekt vor kulturellen Traditionen.
Fürth (epd). Im vergangenen Jahr absolvierten in Bayern rund 246.000 Menschen eine Ausbildung. Für knapp ein Fünftel (19 Prozent) sei es bereits der zweite berufliche Bildungsabschluss, teilte das Landesamt für Statistik am Donnerstag in Fürth mit. Zehn Jahre zuvor habe dieser Anteil noch bei 12 Prozent gelegen. Mehr als die Hälfte von ihnen habe zuvor eine andere Lehre oder Berufsausbildung abgeschlossen, während 35 Prozent einen akademischen Abschluss innehatten.
Ein kirchliches Gericht hat das Strafverfahren gegen einen Priester im Bistum Eichstätt beendet. Zwar könne der Geistliche nicht nach Kirchenstrafrecht verurteilt werden, doch sehen die Richter schwerwiegendes Fehlverhalten und empfehlen Maßnahmen.
Sieben evangelische Schulen aus ganz Deutschland gestalten im Schuljahr 2025/26 Projekttage zu feministischer religiöser Sprache – von älteren für jüngere Schüler*innen. Die ESS EKD unterstützt mit Seminaren, Budget und fachlicher Begleitung.
Die Geburt eines Kindes ist etwas ganz Besonderes. Elisabeth und Zacharias mussten allerdings lange warten, bis sich ihr Kinderwunsch erfüllte. Erst als sie die Hoffnung schon aufgegeben hatten, schenkte Gott ihnen noch einen Sohn.
Wie einst Paulus reist Alexander Stubb als Vermittler zwischen streitenden Lagern: uneitel, geduldig und mit Gespür für das Wesentliche. So gewinnt Finnlands Präsident Vertrauen – sogar bei Donald Trump im Ukraine-Krieg.
München, Würzburg (epd). Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) Bayern fordert die Fraktionsspitzen der schwarz-roten Bundesregierung vor ihrer Klausur in Würzburg auf, nicht bei den Sozialleistungen zu sparen. "Der Sozialstaat ist kein Steinbruch, sondern Deutschlands Fundament für gesellschaftlichen Frieden und Demokratie", erklärten die AWO-Vorsitzenden Nicole Schley und Stefan Wolfshörndl laut einer Pressemitteilung vom Mittwoch. In den Debatten werde oft verkannt, dass der Sozialstaat ein Motor für eine starke Wirtschaft sei.
Die Textilindustrie steckt voller Plastik. Die Ausstellung "Biotexfuture" im Nürnberger Zukunftsmuseum zeigt, wie Algen, Pilze und Pflanzenöle Kunstfasern ersetzen können. RWTH-Expertin Nicole Espey erklärt die nachhaltigen Alternativen.
München (epd). Diakonie-Präsident Rüdiger Schuch kritisiert die Ankündigung von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), dass Sozialleistungen wegen knapper Kassen gekürzt werden müssen. "Merz sollte den Leuten keine Angst machen", sagte Schuch der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch). Es sei nicht sinnvoll, eine Drohkulisse aufzubauen.
Robert Habeck verlässt den Bundestag. Für die einen endet damit die Karriere eines Hoffnungsträgers, für die anderen verschwindet ein Feindbild. Doch wer ihn verstehen will, muss bei seinem Verhältnis zum Glauben beginnen – und bei der Frage, wie Mitgefühl, Zweifel und Realpolitik zusammenpassen.
Zehn Jahre nach der Flucht 2015 gelingt vielen Geflüchteten der Einstieg in den Arbeitsmarkt – oft in systemrelevanten Berufen. Doch bürokratische Hürden, lange Asylverfahren und fehlender Familiennachzug bremsen weiterhin die Integration.
München, Karlsruhe (epd). Die Bundesanwaltschaft hat Anklage gegen den Fahrer des mutmaßlichen Anschlags auf eine Ver.di-Veranstaltung in München erhoben. Wie der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof am Dienstag mitteilte, sei der Angeschuldigte des Mordes in zwei Fällen, des versuchten Mordes in 44 Fällen, der Körperverletzung und gefährlichen Körperverletzung sowie des schweren gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr "hinreichend verdächtig". Am Vormittag des 13. Februars war in der Nähe des Münchner Stiglmaierplatzes ein Auto in eine Demonstration der Gewerkschaft gerast.
München (epd). Die Himmelfahrtskirche Sendling bekommt einen neuen Kantor: Paul Tarling tritt am 1. September die Nachfolge von Klaus Geitner an, der im Januar in den Ruhestand gegangen ist. Tarling habe in Heidelberg, Stuttgart und dem neuseeländischen Auckland Kirchenmusik und Musikwissenschaft studiert, teilte das evangelische Dekanat München mit. Der Musiker sei mehrfacher Preisträger des britischen Royal College of Organists. Zuletzt sei er als Kantor in Mannheim-Feudenheim tätig gewesen. Tarling wird am 16.
München, Kassel (epd). Adipositas-Patienten können trotz einer von der Krankenkasse genehmigten Magenverkleinerungs-Operation in der Regel nicht auch die Kostenübernahme für eine spätere Bauchdeckenstraffung oder eine Brustvergrößerung verlangen. Dies hat das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem aktuellen, noch nicht veröffentlichten Beschluss entschieden, der dem epd vorliegt. (AZ: B 1 KR 15/24 B)