Wie es wohl einmal sein wird, wenn diese vielen Krisen gemeistert sind? Oder darf man so naiv in düsteren Zeiten gar nicht denken? Die Evangelische Morgenfeier wagt es. Schließlich müssen wir irgendwo anfangen damit, „Licht für die Welt“ zu sein, findet Pfarrerin Stefanie Schardien aus Fürth.
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Gastfreundschaft ist in allen Kulturen und Religionen ein hohes Gut. Wenn sie nicht nur Familie und Freunde einschließt, sondern auch Fremde, dann fordert Gastfreundschaft mehr als freundlich und nett sein, sagt Pfarrer Raphael Quandt aus München in der evangelischen Morgenfeier.
Nicht nur in der Kirche und in der Gesellschaft erleben wir große Veränderungen. Auch das eigene Leben überrascht immer wieder mit turbulenten Zeiten und überraschenden Wendungen. Zeit, zu fragen: worauf man sich eigentlich verlassen kann, und warum das so wichtig ist für unser Miteinander, findet Pfarrerin Jacqueline Barraud-Volk aus Bad Kissingen.
In die Tiefe gehen. Nicht auf der Oberfläche bleiben. Sich und anderen etwas zumuten. Das kostet Überwindung. Aber es macht das Leben reicher. So erzählt es Pfarrerin Angela Hager in der evangelischen Morgenfeier.
„Herr der Ringe“, „Harry Potter“: Der große Kampf zwischen Gut und Böse auf der Kinoleinwand fesselt Millionen. Lange wirken die Guten unterlegen – und am Ende siegen sie doch. Kino-Logik: Ende gut, alles gut. Im echten Leben ist das anders. Da ist es nicht immer so eindeutig, was das Gute ist. Eindeutig ist aber: Wenn Gutes geschieht, ist das kein Abspann, sondern ein Anfang. Davon erzählt Pfarrerin Regina Fritz aus Nürnberg.
Glück, Freude am Dasein ... – das klingt einfach, ist aber gar nicht so leicht. Wie aus Freude neue Kraft wachsen kann – gerade für Menschen, die sich müde und belastet fühlen, erzählt Pfarrer Florian Ihsen aus München in der evangelischen Morgenfeier.
Mal angenommen: Alle teilen, was sie haben: Haus, Geld, Essen. Wäre das ein Traum oder ein Alptraum? Laut Bibel soll das in der ersten christlichen Gemeinde so geklappt haben. Aber vielleicht war es doch eher die Wunschvorstellung. Würde das heute funktionieren: eine Gesellschaft, in der alle alles teilen? Fragt Pfarrerin Stephanie Höhner in der Evangelischen Morgenfeier.
Sonntagsblatt
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