Die Diakonie Bayern befĂŒrchtet noch mehr Geldsorgen fĂŒr KrankenhĂ€user, wenn der Bund seine PlĂ€ne zur Stabilisierung des Beitragssatzes in der gesetzlichen Krankenkasse verwirklicht. Vor allem beim Thema Tarif seien Nachbesserungen nötig.
Tutzing (epd). FĂŒr sein jahrzehntelanges Engagement im Umwelt- und Klimaschutz ist der frĂŒhere Studienleiter der Evangelischen Akademie Tutzing, Martin Held, mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Der bayerische Umweltminister Thorsten Glauber (Freie WĂ€hler) habe die Auszeichnung im Namen des BundesprĂ€sidenten bereits am Dienstag an Held ĂŒberreicht, teilte die Akademie am Freitag mit.
Es spielen Musikgruppen wie der "FC Böhmisch" aus Hessen bis hin zum "Zwoagsang" aus Oberbayern auf. Und mittendrin gibt es auch Orte der Ruhe - mit Gottesdienst und "erfrischender Kirche"
Bamberg (epd). AnlĂ€sslich des 14. Deutschen Diversity-Tags lĂ€dt die Otto-Friedrich-UniversitĂ€t Bamberg am 19. Mai zu einem Kurzfilmabend mit anschlieĂender Podiumsdiskussion ein. Dabei soll es um die Rolle von Religionsgemeinschaften fĂŒr ein friedliches und demokratisches Zusammenleben gehen, heiĂt es in einer Mitteilung der Hochschule.
Greding (epd). AnlĂ€sslich des Jahrestages des Grundgesetzes (23. Mai) veranstalten das Bayerische BĂŒndnis fĂŒr Toleranz, der Bayerische Landesverein fĂŒr Heimatpflege und die Stadt am 21. Mai einen Aktionsabend in Greding. Ziel sei es, laut der Organisatoren, das Miteinander der Menschen zu stĂ€rken und unterschiedlichen Perspektiven Raum zu geben. Nach einem Empfang fĂŒr geladene GĂ€ste und einer Podiumsdiskussion zum "Zusammenhalt in herausfordernden Zeiten" lade ein "vielfĂ€ltiges Programm mit Impulsen, Musik und einem bunten Fest" auf den Marktplatz ein.
WĂŒrzburg, Aachen (epd). Alte Smartphones und Tablets können bis Sonntag auf dem Katholikentag in WĂŒrzburg fĂŒr den guten Zweck gespendet werden. Das katholische Hilfswerk missio und die Telekom sammeln an verschiedenen Servicepunkten AltgerĂ€te und kĂŒmmern sich um deren sichere Verwertung, heiĂt es in einer Mitteilung. AnschlieĂend wĂŒrden die GerĂ€te in Deutschland recycelt oder - von Daten bereinigt - weitergenutzt. Die Erlöse sollen in missio-Projekte flieĂen, unter anderem in Ghana, wo Elektroschrott aus der ganzen Welt landet.
Ein leerstehendes Haus in NĂŒrnberg wird zum Symbol fĂŒr gemeinschaftliches Wohnen: 17 Erwachsene, acht Kinder und ein Hund schaffen bezahlbaren Wohnraum jenseits des Immobilienmarkts â ein Modell fĂŒr bezahlbaren Wohnraum mit offenem Ausgang.
Zweifel, Erschöpfung, Sehnsucht nach Einfachheit â Eckhard Herrmanns Gebet "Glauben wie ein Kind" spricht aus, was viele fĂŒhlen, aber nicht sagen können. Ein Impuls, der berĂŒhrt und vielleicht mehr bewegt, als man erwartet.
Kontaktabbruch zwischen Kindern und Eltern ist eine Trauer, fĂŒr die unsere Gesellschaft keine Sprache kennt. Was das Fest Himmelfahrt ĂŒber NĂ€he, Loslassen und Verbundenheit aus der Distanz erzĂ€hlt â und warum dieser Schmerz so selten einen Namen bekommt.
Der Pfarrermangel wĂ€chst, doch nach Ansicht des Pfarrervereins erschwert die bayerische Landeskirche selbst den Zugang zum Beruf. Nun wĂ€chst die Kritik an Ausbildung, Rekrutierung und Strukturreformen â und der Widerstand wird lauter.
In seinem poetischen Impuls zu Himmelfahrt entfaltet Michael Lehmler Zeile fĂŒr Zeile ein Bild von Gottes NĂ€he â als Wort der Liebe, der Heilung und der Hoffnung.
MĂŒnchen (epd). Nach Angaben der AOK Bayern nimmt die HĂ€ufigkeit von Herzinfarkten im Freistaat ab. Dies habe ein Vergleich der Jahre 2017 und 2024 ergeben, wie der Versicherer am Mittwoch in MĂŒnchen mitteilte. 2024 seien rund 26.700 HerzinfarktfĂ€lle in Bayern registriert worden, sieben Jahre zuvor etwa 30.400 FĂ€lle. Im gleichen Zeitraum habe es einen Anstieg von Typ-2-Diabetes (2017: 9,7 Prozent der Menschen in Bayern ĂŒber 20 Jahren; 2024: 10,3 Prozent) und Bluthochdruck (2017: 26,6 Prozent; 2024: 27,9 Prozent) gegeben - beides Risikofaktoren fĂŒr koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt.
WĂŒrzburg (epd). Die katholische und die evangelische Kirche in Deutschland wollen angesichts der gesellschaftlichen Spannungen Orte des Dialogs sein. "Kirchen tragen Verantwortung dafĂŒr, Begegnung zu ermöglichen - in Gemeinden, Schulen, sozialen Einrichtungen und im öffentlichen GesprĂ€ch", heiĂt es in einer gemeinsamen ErklĂ€rung des Vorsitzenden der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Heiner Wilmer, und der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland, Kirsten Fehrs. Beide Kirchenleitenden trafen sich zu Beginn des Katholikentags am Mittwoch in WĂŒrzburg.
Wut, Hoffnung und EnttĂ€uschung prĂ€gen unsere Zeit stĂ€rker denn je, sagt Soziologin Eva Illouz in Tutzing. Beim Jahresempfang des Landesbischofs wurde deutlich, wie GefĂŒhle Politik, Gesellschaft und Beziehungen verĂ€ndern â und warum darin auch eine Chance liegt.
Die Hilfsorganisation Sea-Eye rettet Menschen aus seeuntĂŒchtigen Rettungsbooten im zentralen Mittelmeer. Bei ihren EinsĂ€tzen werden sie durch die libysche KĂŒstenwache gestört.
Julia Ruhs wollte zeigen, wo Islamisten Deutschland unterwandern. Nun unterwandert die Kritik ihre Reportage selbst: drei Beschwerden, gepixelte Schulkinder, ein Sender in der Defensive â und offene Fragen ĂŒber journalistische Sorgfalt.
In WĂŒrzburg trifft sich der 104. Katholikentag mit Politik, Protest und Reformdebatten. Menschenkette und GĂ€ste prĂ€gen das Treffen. Zwischen Aufbruch und Konflikt stellt sich die Kirche grundlegenden Fragen â und vieles bleibt bewusst offen.
Mit einem Aktionstag will die NĂŒrnberger Sebalduskirche Menschen einladen, die Kirche und ihre vielen ehrenamtlichen UnterstĂŒtzer besser kennenzulernen. Vor kurzem hatte die Pfarrei angekĂŒndigt, ab Mitte Mai von Besuchern Eintritt zu verlangen.
Um durchschnittlich 19 Prozent ist die Zahl der Klagen vor den bayerischen Sozialgerichten in den vergangenen Monaten gestiegen, in einigen Bereichen sogar um bis zu 67 Prozent. Besondere Sorgen macht den Gerichten die hohe Zahl an EilantrÀgen.
Bekannte Landespolitiker, eine EU-Parlamentarierin und eine Abgeordnete aus Bayern werden kĂŒnftig Teil der Landesregierung Rheinland-Pfalz. Der designierte MinisterprĂ€sident Gordon Schnieder setzt auf enge WeggefĂ€hrten und Sachverstand von AuĂen.