Wo ist am Buß- und Bettag eigentlich frei – und für wen? Wir erklären die aktuellen Regelungen in Sachsen, Bayern und Berlin, erklären, wer sich aus religiösen Gründen freinehmen kann – und warum der Feiertag fast überall abgeschafft wurde.
Immer weniger Schüler besuchen Religionsunterricht. Brauchen wir ihn noch? Theologe Michael Fricke erklärt, warum er trotzdem wichtig bleibt – und wie sein Konzept der "Zweisprachigkeit" auch Nicht-Religiöse erreichen soll.
Der Buß- und Bettag lädt zum Innehalten ein – persönlich und gesellschaftlich. Warum der evangelische Gedenktag bis heute bewegt und welche Entwicklungen seine Bedeutung geprägt haben.
Mit einem poetischen Booklet lädt die Evangelische Kirche zum Buß- und Bettag am 19. November 2025 ein. Unter dem Motto „Ich bin da, wenn du mich brauchst“ wird Gottes Nähe in Alltag und Krise erfahrbar gemacht – durch Texte, Gebete und Bilder, die berühren.
Namen tanzen, Häkelkurse, nur für Reiche – über kaum eine Schulform kursieren so viele Klischees wie über Waldorf. Andrea Wiericks, Sprecherin der Bayerischen Waldorfschulen, stellt klar: Was stimmt, was nicht – und was es mit der Christengemeinschaft auf sich hat.
Ein 1913 gebauter Leichenwagen mit Pferdegespann, der fast 50 Jahre in einer Scheune stand, soll in Weißenstadt restauriert werden. Schreinermeister Hübner und Ehrenamtliche arbeiten daran, ein Stück Heimatgeschichte zu bewahren und für Gespräche über Tod und Trauer sichtbar zu machen.
Nach dem Koalitionsbeschluss zum neuen Wehrdienst rät die Arbeitsstelle kokon jungen Menschen, Ruhe zu bewahren. Wichtig sei, sich inhaltlich mit dem Thema auseinanderzusetzen – Beratungen und schriftliche Verweigerungen sind jederzeit möglich.
Mit Vielfalt und Offenheit will das Musikfest ION zu seinem 75. Jubiläum noch mehr Menschen anziehen. 2026 werden internationale Stars von Orgel bis Jazz erwartet.
Die Zahl der Organspenden in Deutschland reicht für den Bedarf nach wie vor nicht aus. Zudem werden die Spenderinnen und Spender immer älter. Das stellt die Transplantations-Medizin vor Herausforderungen.
Auf dem evangelischen Portal "trauernetz.de" kann man am Ewigkeitssonntag (23. November) wieder an verstorbene Angehörige erinnern. Erstmals gibt es die Andacht auch im Livestream.
Das geplante Kinderstartgeld in Bayern ist Geschichte – Ministerpräsident Söder hat die Einführung überraschend gestoppt. Familienverbände und Opposition reagieren empört: Sie sehen Eltern benachteiligt und fordern eine Übergangslösung.
Mindestens 430 Menschen sind zwischen 1933 und 1945 im Diakoniedorf Herzogsägmühle durch Zwangsarbeit gestorben. Am Buß- und Bettag erinnert der "Lernort" an die Opfer der NS-Gesundheitspolitik.
Nürnberg (epd). Für die Marktkaufleute auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt gibt es in diesem Jahr wieder einen ökumenischen Gottesdienst, bevor für sie die stressigste Zeit des Jahres startet. Wie die Katholische Stadtkirche Nürnberg am Donnerstag mitteilte, soll der Gottesdienst am 26. November um 17 Uhr in der Frauenkirche ein Innehalten und Krafttanken ermöglichen. Gestaltet wird der Abend vom katholischen Stadtdekan Andreas Lurz und dem evangelischen Pfarrer Martin Brons. Auch alle Interessierten sind eingeladen.
Eine Berliner Pfarrerin hat vier Männer gesegnet, weil "ganz viel Liebe zwischen ihnen" zu spüren war. Unser Kolumnist Ralf Frisch reflektiert darüber auf seine unnachahmliche Art.
Mehr als 1.000 Menschen warten alleine in Bayern auf ein lebenswichtiges Spenderorgan. Doch von Januar bis Oktober gab es in diesem Jahr nur 128 postmortale Organspender.
Nürnberg (epd). Der Nürnberger evangelische Stadtdekan Jürgen Körnlein muss auf die Waage. Am Samstag, 22. November, soll festgestellt werden, ob der Dekan mehr oder weniger wiegt als die ausgemusterten Mobiltelefone, die die evangelische Jugend (ejn) in den vergangenen Monaten gesammelt hat. ejn-Sprecherin Daniela Schremser ist zuversichtlich, dass die Jugend gegen den Stadtdekan gewinnt. Über 400 Handys habe man erhalten. Zusammen dürften die ihrer Meinung nach schwerer sein als Körnlein.
Ende Oktober wurde das symbolträchtige Nagelkreuz aus der Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte gestohlen. Pünktlich zum nächsten Coventry-Gebet am Freitag kam jetzt ein neues an - direkt aus der JVA Würzburg.
Weil aus der Fusion zwischen den Dekanatsbezirken Castell und Markt Einersheim nichts wurde, bekommt Castell nun offiziell einen kommissarischen Dekan - obwohl es die Stelle eigentlich gar nicht mehr gibt.
Rund 70 kirchliche Mitarbeitende aus Bayern diskutierten bei der 12. Zukunftswerkstatt in Tutzing Chancen und Herausforderungen von "Glaube(n) im digitalen Raum". Ideen wie ein "Love-Spreading-Netzwerk" sollen christliche Inhalte sichtbarer machen.